Spezialitäten
Homöopathie (Dr. O. Scherrer)

Als Alternative zur Schulmedizin bieten wir Ihnen bei akuten und chronischen Problemen auch homöopathische Behandlungen an.

Klassische Homöopathie
Klassische Homöopathie ist kein Sammelbegriff für alternative Behandlungsmethoden, sondern eine eigenständige Therapieform. Sie kann auf einen grossen Wissensschatz aus rund 200 Jahren Erfahrung seit ihrer Begründung durch Dr. med. Samuel Hahnemann zurückgreifen. Nach Ansicht der klassischen Homöopathie ist nicht allein der Körper oder ein Organ erkrankt, sondern der Mensch oder das Tier als Ganzes. Neben den körperlichen Beschwerden berücksichtigt man deshalb die persönlichen Eigenschaften, die Besonderheiten und die Lebensgewohnheiten des Patienten. Jeder Patient wird als Individuum behandelt und bekommt ein Arzneimittel, das auf seinen spezifischen Zustand abgestimmt ist. So werden drei Patienten mit der gleichen Krankheitsdiagnose aufgrund ihrer unterschiedlichen Persönlichkeit drei verschiedene Mittel bekommen.

Vorgehen
Bei akuten Erkrankungen können sie sich für eine Konsultation bei Dr. O. Scherrer anmelden.
Bei chronischen Problemen wird in einer Erstkonsultation das Tier untersucht und beurteilt, ob eine homöopathische Behandlung überhaupt sinnvoll ist. In einem zweiten Gespräch, das ein bis zwei Stunden dauern kann, wird die homöopathische Anamnese aufgenommen, d.h. möglichst alle Informationen über ihr Tier gesammelt und aufgeschrieben. Aufgrund dieser Symptome wird das möglichst passende Mittel für den Patienten gesucht.

Weitere Informationen zur Homöopathie:
www.homeodoctor.ch
www.swiss-homeopathy.ch

Andere homöopathisch arbeitende TierärztInnen unter www.stvah.ch


Tierpsychologische Verhaltensberatung (Dr. C. Hohler Hüppi)

Das Zusammenleben von Mensch und Tier wird manchmal erschwert durch unterschiedliche Erwartungen oder „sprachliche“ Missverständnisse untereinander; davon zeugen die Zerstörungssucht oder das Harnmarkieren bei Katzen oder der Ungehorsam und die Aggression bei Hunden.

In einer ersten Konsultation wird abgeklärt, ob dies nicht durch ein körperliches Problem bzw. eine Krankheit verursacht wird, die dann entsprechend behandelt werden muss.

Wenn dies ausgeschlossen werden kann ist ein Gespräch nötig um herauszufinden, welche Motivation das Tier für sein Fehlverhalten hat und wie sein Besitzer dieses mit „falschen“ Signalen antreibt oder unbewusst beeinflusst. Dazu müssen die Tierbesitzer im voraus Ueberlegungen bezüglich Zeitpunkt, Art der Störung, Häufigkeit etc. machen und diese Notizen bereithalten.

Die Analyse und die anschliessende Information sowie konkrete Anweisungen an die Tierbesitzer verhelfen in den meisten Fällen und bei konsequenter Anwendung zu einer positiven Veränderung im Zusammenleben.

Als Mitglied der Vereinigung Verband I.E.T. Absolventen (V.I.E.T.A) halte ich mich an deren Grundsätze und Preisempfehlungen.

Weitere Informationen zur Tierpsychologie:
www.vieta.ch

Akupunktur (Dr. K. Neges)

Die Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die im Laufe von Jahrtausenden in Asien entwickelt worden ist.
Der Begriff Akupunktur leitet sich aus dem Lateinischen für „acus“ = Nadel und „pungere“ = stechen. Spezielle Akupunkturnadeln werden also in bestimmte Areale gestochen, die Akupunkturpunkte. Diese Punkte zeichnen sich aus durch einen verminderten elektrischen Hautwiderstand und sind oft in speziellen anatomischen Regionen zu finden.
Die Akupunkturpunkte liegen mehrheitlich auf bestimmten Leitbahnen, Meridiane genannt, die entlang des Körpers zu finden sind.
Nach der Vorstellung der TCM fliesst das Qi, die Lebensenergie, durch den ganzen Körper und die Meridiane verbinden die verschiedenen Organe miteinander. Die Meridiane bilden sozusagen ein Netz in und um den gesamten Körper. In diesem Netz soll das Qi gleichmässig fliessen. 
Wenn eine Störung in diesem Energiefluss auftritt, kann es zu Leere oder Fülle-Symptomatiken kommen und weitere Schwierigkeiten nach sich ziehen. 
Vergleichbar ist diese Ansicht mit einem Bach, den man an einer Stelle aufstaut: oberhalb des Staues werden wir zu viel Wasser finden, wohingegen unterhalb des Staues sich zu wenig Wasser befindet.
Ausserdem kann ein solcher Stau auch weitere Probleme mit sich ziehen- die Region seitlich des Baches kann überschwemmt oder aber von Trockenheit heimgesucht werden.
Um den Stau nun aufzulösen, werden die Nadeln in entsprechende Punkte gestochen.
Der Stich in einen bestimmten Akupunkturpunkt kann ein sogenanntes „De Qi“ auslösen. Wörtlich übersetzt heisst dies „ es fliesst Energie“.  Menschen empfinden dieses Gefühl als dumpfes, elektrisierendes Kribbeln.
Wenn einem Tier zusätzlich zu der Reizung des Akupunkturpunktes Energie zugeführt werden soll, kann dies mit Hilfe von Moxibustion geschehen.
Dabei wird eine Moxa Zigarre (Beifuss-Kraut) angezündet und direkt auf die Nadel gesetzt oder in der Nähe der Punkte mit kreisenden Bewegungen geschwenkt.

Vorgehen
Wenn Sie eine Behandlung mit Akupunktur für Ihr Tier in Betracht ziehen, nehmen Sie bitte mit Frau Dr. med. vet. K. Neges Kontakt auf (079 413 15 06 oder kneges@yahoo.de) oder melden Sie sich direkt in der Praxis. Termine für Akupunkturbehandlungen können wir Ihnen am Dienstag und Mittwoch anbieten.
Nach der Aufnahme der vorherrschenden Probleme wird das Tier nach Richtlinien der TCM untersucht , die Punkte genadelt und unter Umständen mit Moxa behandelt.
Die Tiere sollten wenn möglich während der Nadelung stehen, Hunde auf dem Boden auf einer Matte, Katzen bevorzugt auf dem Behandlungstisch.
Anschliessend werden die Nadeln für 10-30 Minuten belassen, in dieser Zeit sollten die Tiere sich nicht zu sehr bewegen, sie dürfen sich aber gerne hinlegen.
Einige Tiere reagieren auf den Stich mit leichter Abwehr, andere zeigen keine Empfindungen. Es kann vorkommen, dass die Tiere müde werden.
Üblicherweise benötigen Tiere 3-7 Sitzungen für eine Genesung.
Wenn nach 3 Sitzungen keine Veränderungen der Symptome zu ersehen sind, wird die Behandlung abgebrochen und eine andere Therapiemethode für dieses Tier gesucht.

Weitere Informationen zu Akupunktur:
www.pferde-akupunktur.ch
www.ivas.org
www.stvah.ch

Physiotherapie (D.Schär)

Physiotherapie befasst sich hauptsächlich mit dem Bewegungsapparat des Patienten. Ziel der Therapie ist die Verbesserung klinischer Symptome, wie z.B. Hinken, und somit die Wiederherstellung oder Annäherung eines physiologischen (gesunden) Zustandes. Weitere Ziele sind Schmerzlinderung, Entzündungsbekämpfung, Prävention und Behandlung von Muskelatrophie, verkürzte Rehabilitationszeit nach chirurgischen Eingriffen und die Verbesserung des Allgemeinbefindens bei geriatrischen Patienten sowie Sporthunden.

Die Physiotherapie lässt sich in folgende Therapieformen unterteilen:
- Manuelle Therapie z.B. Massage
- Physikalische Therapie z.B. Thermotherapie, Magnetfeldtherapie, TENS
- Bewegungstherapie, entweder aktiv oder passiv

Welche Therapieform zur Anwendung kommt, ergibt die erste physiotherapeutische Sitzung. Diese dauert ca. eine Stunde und beinhaltet die physiotherapeutische Befundung und Erstellung des Therapieplanes. Bevor sie ihr Tier zur Physiotherapie anmelden, sollten Sie es von einem Tierarzt untersuchen lassen. Nur dies gewährleistet eine optimale physiotherapeutische Betreuung Ihres Lieblings. Formular Physiotherpie-Check

Welche Vorteile bietet die Physiotherapie für mein Tier?
- Schnellere Genesung nach chirurgischen Eingriffen
- Verminderung von Schmerzen
- Verminderte Gaben von Schmerzmitteln
- Steigerung der Lebensqualität
- Steigerung der Bewegungsfreude
- Verbesserung der Beweglickeit
- Steigerung der Leistung bei  Sporthunden

Massage

Sie ist wohl die älteste Therapieform. Das Wort „Massage“ stammt von dem griechischen Wort massein ab und bedeutet „Kneten“. Schon bei den alten Römern war es üblich, sich einmal wöchentlich auf den Massagetisch zu legen und massieren zu lassen.

Die Massage wirkt auf die Skelettmuskulatur und reguliert die Muskelspannung und den Muskelstoffwechsel und wirkt somit schmerzlindernd. Ihre beruhigende Wirkung beschränkt sich nicht nur auf den Muskelapparat sondern wirkt sich auch positiv auf die Psyche aus.

Thermotherapie

In der Thermotherapie werden sowohl Wärme wie Kälte therapeutisch angewendet. Wärme wirkt beruhigend und entspannend und somit schmerzlindernd. Kälte wendet man bei akuten Geschehnissen an. Auch sie wirkt schmerzlindernd.

Magnetfeldtherapie

Pulsierende Magnetfelder wirken sich positiv auf die kleinsten Bauchsteine des Tierkörpers, die Zelle. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Tieres aktiviert. Die Magnetfeldtherapie lässt sich gut mit anderen alternativen Heilmethoden kombinieren. So z.B. Akupunktur, Bachblütentherapie, Homöophathie und Physiotherapie.

Bewegungstherapie

Bei der Bewegungstherapie unterscheidet man aktive und passive Techniken. Bei der aktiven Bewegunstherapie wird der Patient gemäss seinen Möglichkeiten aktiv in die Therapie mit einbezogen. Ziel ist es die geschwächte Muskulatur wieder zu trainieren.

Passive Bewegungstherapie wird eingesetzt, wenn eine Gliedmasse nicht belastet wird. Passives Durchbewegen  ist schmerzlindernd und fördert die Beweglichkeit.